Ganzheitliche
Funktionskiefer-orthopädie

Die ganzheitlich orientierte Kieferorthopädie betrachtet Kiefer und Zähne nicht isoliert, sondern begreift sie als Teile innerhalb eines funktionalen Gesamtsystems. Sie orientiert sich bezüglich der Diagnostik und der Therapie an den grundlegenden menschlichen Lebensvorgängen und bezieht auch komplementäre Behandlungsmethoden mit ein.

Was bedeutet
ganzheitliche Kieferorthopädie?

Mit dem Ziel einer ganzheitlichen Kieferorthopädie setzen wir die Funktionskieferorthopädie zur natürlichen Gebiss-Entwicklung ein, um etwaige Spätfolgen, wie beispielsweise Funktionsstörungen der Muskeln durch eine fehlerhafte Kieferentwicklung, zu verhindern.

So nutzen funktionskieferorthopädische, herausnehmbare Apparaturen die natürlichen Reife- und Entwicklungsprozesse von Gesicht und Mund bei Kindern zur Unterstützung einer normalen Entwicklung von Körperhaltung, Atmung und Sprache.

Anders als Einzelkiefer-Vorrichtungen beeinflussen diese Apparaturen gleichzeitig sowohl den Unter- als auch den Oberkiefer und fördern damit ein gezieltes Wachstum.

Verbindung zwischen
Kiefer und Körper

Der Atlaswirbel ist der oberste Teil unserer Wirbelsäule und stellt die Verbindung zwischen dem Kopf und dem Körper her. Der Kiefer wiederum ist über Nerven und Muskeln mit der Wirbelsäule und damit folglich mit dem ganzen Körper verbunden. Wenn es also zu Anomalien der Zahnstellung kommt, so hat dies automatisch negative Folgen für den Biss. Da jedoch die Kiefergelenke auch in Verbindung zu anderen Organen stehen, können bei einem nicht stimmigen Biss körperliche Beschwerden entstehen. Wir sprechen in einem solchen Fall von einer Dysfunktion des Kiefers, auch „CMDSyndrom“ genannt.

Funktionskieferorthopädische
Behandlungsgeräte

Unter diesen Apparaturen gibt es beispielswiese den sogenannten "Funktionsregler nach Fränkel“. Dieser nutzt das natürliche Körperwachstum sowie die Muskelkraft und findet deshalb seinen besonderen Einsatz im Rahmen der kieferorthopädischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen.

Zu den funktionskieferorthopädischen Geräten zählt auch der Aktivator, eine Apparatur, die während der Frühbehandlung sowohl im Milchzahngebiss als auch im Wechselgebiss Verwendung findet. Der Aktivator wirkt gleichzeitig auf den Ober- und Unterkiefer ein und korrigiert so die Stellung zueinander. Der Bionator funktioniert ähnlich wie der Aktivator. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass der Kunststoffanteil dieser Apparatur schmaler ist. Die Region der oberen Schneidezähne bleibt frei. Darüber hinaus verfügt der Bionator über einen integrierten Gaumenbügel zur Korrektur der Zungenlage.

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