Behandlung von
Teenagern (11 - 18 Jahre)

Ein weiterer geeigneter Zeitpunkt hinsichtlich einer kieferorthopädischen Behandlung ist meist unmittelbar vor dem Beginn der Pubertät, da hier das meiste Wachstum stattfindet und der Zahnwechsel in ausreichendem Maß fortgeschritten ist. Bei einer Kontrolle ab dem 11. Lebensjahr können wir in der Regel bereits eine bestehende Behandlungsnotwendigkeit erkennen.

Behandlungsmöglichkeiten mit
festsitzenden Zahnspangen

Bei Kindern und Jugendlichen werden in der modernen Kieferorthopädie verstärkt festsitzende Zahnspangen eingesetzt, die auch „Multiband-Spangen“ genannt werden. Dabei sind Brackets kleine Metall-, Kunststoff- oder Keramik-Knöpfe, die wir auf die Zähne kleben und mit individuell gebogenen elastischen Drahtbögen verbinden und in regelmäßigen Abständen auswechseln.

Die Bögen übertragen Kräfte, durch die die Zähne ganz präzise an den gewünschten Platz bewegt werden können. Bei sogenannten „selbstligierenden“ Brackets gibt nicht der Behandlungsbogen die Zahnrichtung vor, sondern aufgrund einer „Programmierung“ erhalten die einzelnen kleinen Brackets die Information darüber, wohin sich der Zahn bewegen soll. Neben den klassischen außen liegenden Brackets gibt es zudem die Möglichkeit von innenliegenden, sogenannten lingualen Brackets. Wir beraten Sie und Ihre Kinder gerne zu den einzelnen Alternativen.

Festsitzende
mitarbeitsunabhängige Geräte

Sie werden auch „Non-Compliance-Geräte“ genannt und sind eine Therapiemöglichkeit, bei der die Mitarbeit des Patienten nicht erforderlich ist. Neben der schnellen und schonenden Behandlung hat Ihr Kind den Vorteil, dass es die Zahnspange weder vergessen noch verlieren kann. Solche Non- Compliance-Geräte stellen eine optisch völlig unauffällige Alternative zu einer herkömmlichen Außenzahnspange dar und können beinahe immer dann eingesetzt werden, wenn die klassische feste Zahnspange zur Korrektur einer Fehlstellung nicht ausreicht.

Moderne Biomechanik
(Minipins)

Ist es erforderlich, Zähne oder ganze Zahngruppen zu bewegen, kann der Einsatz von Minipins sinnvoll sein. Dabei handelt es sich um kleine Implantate, die die Therapie bei komplizierten Behandlungen deutlich erleichtern und durch die häufig sogar das Entfernen von gesunden Zähnen verhindert werden kann. Wir beraten Sie gerne ausführlich zum Thema schonende Kieferorthopädie ohne Zähne ziehen.

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